Als ich mit AIP angefangen habe, habe ich beim ersten Einkauf zu viel gekauft. Ich wusste nicht was ich kochen würde, was ich überhaupt darf und habe einfach alles mitgenommen was irgendwie AIP-konform klang. Vieles davon habe ich nie benutzt.
Diese Liste soll dir das ersparen. Sie zeigt was wirklich ins Haus muss wenn du anfängst, nicht mehr und nicht weniger.
Die Basis — damit startest du
Das sind die Dinge die bei mir immer im Einkaufskorb landen und aus denen sich die meisten AIP-Mahlzeiten zusammensetzen.
Gemüse Das Fundament von AIP. Je mehr Vielfalt desto besser, aber für den Anfang reichen wenige Sorten die du wirklich magst und mit denen du kochen kannst.
- Süßkartoffeln — vielseitig, sättigend, AIP-Klassiker
- Karotten — roh, gekocht, als Beilage oder Snack
- Zucchini — schnell zubereitet, passt zu allem
- Brokkoli & Blumenkohl — nährstoffreich und günstig
- Rote Bete — als Beilage oder Püree
- Spinat & Feldsalat — für Salate und als Beilage
- Zwiebeln & Knoblauch — Basis für fast jedes Gericht
Fleisch & Fisch Hochwertiges Fleisch ist bei AIP keine Kür sondern Pflicht. Weidehaltung oder Bio wenn möglich, der Unterschied in der Nährstoffdichte ist real.
- Hähnchenbrust oder -schenkel
- Rinderhack oder Rindergulasch
- Lachs (Wildfang wenn möglich)
- Thunfisch aus der Dose (in Wasser, ohne Zusätze)
- Knochenbrühe — selbst kochen oder kaufen, täglich trinken
Gesunde Fette
- Kokosöl* (extra vergine) — zum Braten und Backen
- Olivenöl (extra vergine) — für Salate und kalte Gerichte
- Avocado — als Beilage oder Snack
Die AIP-Spezialitäten — etwas später dazukaufen
Diese Dinge braucht man nicht am ersten Tag — aber sobald man etwas sicherer ist und anfängt mehr zu backen oder zu variieren:
Mehle & Stärken
- Maniokmehl* — das vielseitigste AIP-Mehl, für Tortillas, Pfannkuchen, Gebäck
- Kochbananenmehl* — für Brot und herzhafte Gerichte
- Tapiokastärke* — zum Binden von Saucen und Backen
- Pfeilwurzelmehl* — ähnlich wie Tapioka, gut zum Backen
Milchalternativen
- Kokosmilch* (Dose, Vollfett) — für Currys, Suppen, Desserts
- Kokosmilch (Tetra Pak) — zum Trinken und für Smoothies
- Erdmandeldrink — milchfreie Alternative für Müsli oder Porridge
Backzutaten
- Erdmandeln* (ganz oder als Mehl) — sehr nährstoffreich, für Snacks und Backen
- Carob* — Kakaoersatz für Desserts
- Vanilleextrakt (ohne Alkohol) — für süße Rezepte
Wo kaufen?
Supermarkt — Gemüse, Fleisch, Fisch, Kokosmilch, Olivenöl bekommst du überall.
Bioladen — für Weidefleisch, Bio-Gemüse und spezielle Zutaten wie Erdmandeln oder Knochenbrühe lohnt sich der Bioladen.
Online — Maniokmehl, Kochbananenmehl, Tapiokastärke und Erdmandelmehl sind im Supermarkt selten zu finden. Online bestellen ist bei AIP-Spezialitäten oft einfacher und günstiger.
Was du dir sparen kannst
Für den Anfang brauchst du keine teuren Superfoods, keine exotischen Zutaten und keine riesigen Vorräte. Starte einfach mit Gemüse, Fleisch, Fisch und Kokosöl. Der Rest kommt von alleine wenn du merkst was du wirklich kochst und was dir schmeckt.
Die Lebensmittel-Datenbank zeigt dir beim Einkauf sofort ob ein Lebensmittel erlaubt ist — einfach kurz nachschlagen bevor du etwas in den Korb legst.
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